Pressemitteilung:

Riedstadt/Brüssel, 09. September 2016

Besuch aus dem Wahlkreis / Buntes Programm bei Brüsselreise von Gerald Kummer

Das Bild zeigt die Reisegruppe von Gerald Kummer im EU-Parlamentsgebäude vor den aufgereihten Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten.

Anfang September machte sich eine Gruppe von 24 Personen aus dem Südkreis Groß-Gerau auf nach Brüssel. Organisiert hatte die Reise der Landtagsabgeordnete Gerald Kummer (SPD), um den Reiseteilnehmerinnen die Arbeit verschiedener Institutionen auf europäischer und internationaler Ebene näher zu bringen. Mit dem Bus ging es ab Wolfskehlen gen Westen und noch bevor das mit einem grünen Eco-Gütesiegel ausgezeichnete Hotel mitten im Europa-Viertel in Brüssel erreicht wurde, machte der Bus Halt im Obersten Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte in Europa (SHAPE) in Casteau bei Mons, eine Stunde von Brüssel entfernt. Bundeswehr Oberstleutnant Richter, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des SHAPE, informierte – gespickt mit gewitztem Humor – über die vielfältige Arbeit, die für die Sicherheit in Europa durch die NATO-Streitkräfte geleistet wird. Noch beeindruckt von der Informationsdichte des SHAPE-Besuchs klang der erste Abend im Hotel aus. Umso frischer ging die Gruppe am Morgen zum Parlamentarium, dessen Ausstellung multimedial die Geschichte Europas und seiner Institutionen darstellt. Viele Teilnehmer waren sich einig, dass man hier einen ganzen Tag hätte verbringen können. Dennoch ging es bereits nach einer knappen Stunde einmal über den „Willy Brandt Platz“ zum in Wurfweite liegenden Europäischen Parlament, durch das ein Mitarbei-ter des Europaabgeordneten Udo Bullmann (SPD) die Gruppe führte. Der kurzen Gesprächsrunde über die Arbeit des Europaabgeordneten schloss sich der Gang zum Place der Jourdan an. Ziel war die wohl berühmteste Frittenbude Belgiens: Maison Antoine. Die frittierten geschnitzten Kartoffeln ließen sich die Teilnehmer denn auch schmecken, was bei der enormen Auswahl an Beilagen und Saucen nicht schwer viel. Gestärkt und wohlgenährt wurde letztlich die nächste Station erreicht: Die Hessische Landesvertretung in der Rue de Montoyer. Der Leiter der Landesvertretung, Friedrich von Heusinger, ließ es sich nicht nehmen, seine Gäste zu begrüßen und an seinen Stellvertreter Claus-Peter Appel überzuleiten, der der Gruppe von seiner Arbeit berichtete. Einig war man sich über die Wichtigkeit der Europäischen Union und der europäischen Integration, die wesentlich dafür verantwortlich sei, dass es seit dem zweiten Weltkrieg in Europa zu keinen Kriegen mehr gekommen sei. Am Abend des zweiten Reisetags stand wiederum Niederschwelliges dafür aber Hochprozentiges auf dem Programm: Belgisches Bier. Getreu dem Motto „Probieren geht über Studieren“ machten weite Teile der Gruppe die Erfahrung, dass es über die nach Deutschem Reinheitsgebot gebrauten Hopfen-, Malz- und Gerstensäfte hinaus auch andere mal mehr, mal weniger gut schmeckende Biersorten gibt. Der dreistündigen Stadtrundfahrt am Morgen des Reisetags vier folgte ein Abstecher nach Waterloo, dem Ort der entscheidenden militärischen Niederlage Napoleons am 18. Juni 1815. Mit vielfältigen Eindrücken und großem Lob für den Organisator durch die Teilnehmerinnen ging es nach vier Tagen schließlich wieder zurück nach Wolfskehlen.

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